Eine für viele Schüler, Lehrer und Eltern seltene Frage. Ist Schule ein Gegenstand, oder doch nur ein Begriff? Wenn ja, was für eine Bedeutung hat dieser? Gibt es einen Unterschied zwischen staatlichen und privaten Schulen?
Manche Schüler stellen sich diese Frage ebenso wie Lehrer und Eltern. Doch oft wissen viele keine Antwort.
Forschen wir nach dem Begriff Schule so stoßen wir schnell auf die Herkunft und die Bedeutung des
Begriffs „Schule“. Dieser stammt aus dem Griechischen ab. Ins Lateinische übersetzt heißt Schule
„Schola“ und bedeutet im Ursprung seltsamerweise soviel wie „Freie Zeit“. Was hat Schule nun aber mit „Freier
Zeit“ zu tun?
Die meisten Schüler würden ihre Schulzeit wahrscheinlich nicht als freie Zeit bezeichnen. Zu erklären ist der Ursprung des Wortes in der griechischen Antike, da damals die Schulen von jungen Griechen nur in ihrer Freizeit genutzt wurden. Da es aber heute die Schulpflicht gibt, kann man die Schulzeit wohl nicht mehr als Freizeit ansehen. In späteren Epochen der Menschheit wurde der Begriff der Schule in „Muße“ abgeändert. Dieser heißt übersetzt Studium, oder später auch Lernen. Die Schule, auch Bildungsanstalt genannt, ist eine Institution in der Wissen vermittelt wird.
Schule wird aufgeteilt in Grund- und Sekundarschulen, bzw. Hochschulen. Die Schule hat ganz unterschiedliche Hintergründe: Schüler sollen Vertrauen in persönliche Fähigkeiten entwickeln; ermutigt werden, individuelle Lernwege zu gehen; Beratung und Begleitung erfahren oder auch einfach ihre Neugier befriedigen.
Der Tagesablauf zeigt sich jedoch als relativ monoton und anstrengend. Zu allererst heißt es: früh aufstehen, damit man rechtzeitig im Unterricht sein kann. Lästig, aber Pflicht. Viele wünschen sich wahrscheinlich, dass der Unterricht später beginnen würde. Das ist aber wegen den Arbeitszeiten der Eltern, bzw. Aufsichtsberechtigten, nicht möglich. Danach geht es ab in die Bildungsstätte. Hier sind die Unterrichtsstunden ebenfalls jeden Tag gleich angelegt. Ausnahmen bilden nur Wander- oder Projekttage. Der Unterricht wird von den Lehrern ebenfalls meist eintönig gestaltet. Außerdem werden die Schüler unter Druck gesetzt, sollten sie mal nicht mitkommen. Das Interesse der Schüler ist aber maßgebend dafür, dass man sich etwas einprägen kann.
Eine gut vorbereitete Schule sollte dafür sorgen, dass die Schüler genügend Möglichkeiten haben, Perspektiven für ihr eigenes Leben zu entwickeln, wenn man die Herausforderungen und ihr Alter miteinbezieht.