Bücher, Arbeitshefte und Hefter sind längst nicht mehr die einzigen Unterrichtsmaterialien. Mit der Zeit kam der technische Fortschritt und so wurden auch die Klassenzimmer immer moderner. Doch ist das wirklich an jeder Schule so?
Die Antwort ist ganz einfach: Nein! Einige Schulen haben nicht das nötige Kleingeld und kommen nicht hinterher. Dabei geht es auch gar nicht unbedingt nur darum, immer die neueste Technik zu haben. Auch für schlichtere Dinge, wie zum Beispiel eine gute Lautstärkedämmung fehlt es in der Brieftasche. Und selbst das Wichtigste, aktuelle Lehrbücher, bleiben manchmal auf der Strecke. Um das zu beweisen brauchen wir nicht einmal großartig recherchieren. Schlagen wir die letzte Seite unseres Astronomiebuches auf, sehen wir das Jahr der Veröffentlichung: 1998. Seit dem wurden aber weitere Entdeckungen, etc. in der Raumfahrt gemacht, die in diesem Buch logischerweise nicht auftauchen. Die grundlegenden Fakten sind natürlich enthalten. Dennoch wäre es schön, wenn diese an modernen Beispielen verdeutlicht werden würden.
Wie bereits angesprochen ist das aber nicht das einzige Problem, denn auch die Raumausstattung oder auch die technischen Möglichkeiten lassen von Seiten der Schüler sehr zu wünschen übrig. Meist werden hier nämlich auch veraltete Beispiele gezeigt, weil es gar nicht anders geht. Die einzigen Räume mit Zugang zum Internet sind die Computerräume. Das bemängeln sogar die Lehrer. Weiterhin gibt es an unserer Schule nur in einem einzigen Raum ein Smartboard, an dem modern unterrichtet werden kann. Denn hier können zum Beispiel Videos im Internet, animierte Diagramme oder auch einzelne Bilder gezeigt werden. Ansonsten stehen Fernseher für Videokassetten und der altbekannte Polylux zur Präsentation von Folien zur Verfügung. Natürlich haben auch die Lehrer Wünsche, was die Gestaltung der einzelnen Räume angeht. Dabei geht es insbesondere um die Beleuchtung, den Internetzugang und die Schallisolierung. Weiterhin sprach eine Lehrkraft mit uns über die Sanierung unserer Schule. Es sind Internetanschlüsse für den Großteil der Räume und auch Beamer geplant. Was dabei allerdings nur zum Teil eingeplant ist, ist die Vorinstallation der nötigen Kabel. Es wäre aber ein „Schildbürger-Streich, wenn man die Kabel nicht verlegen würde und hier später nochmal alles aufreißen müsste, um das dann nachzuholen.“, teilte uns Frau Heusner mit. Das Gegenargument von Schulleiter Brüllke ist verständlich: Laut seiner Aussage ist nicht genügend Geld verfügbar und außerdem beruft man sich auf den Fortschritt der Technik, der rasend schnell verläuft. Wenn die technische Entwicklung so weiter geht, werden für den Betrieb von Beamern bald vielleicht gar keine Kabel mehr benötigt.
Sobald die Bauarbeiten begonnen haben, berichten wir regelmäßig über die Fortschritte der Sanierung.